Die drei Rollen
Inhaber. Legt die Firma an, verwaltet die Abrechnung, ändert die Firmeneinstellungen.
Admin. Lädt Mitglieder ein, ändert Rollen, gibt Beiträge frei. Nur an die Abrechnung kommt er nicht.
Redakteur. Schreibt Beiträge und reicht sie zur Freigabe ein. Über Zugänge und Rechnungen entscheidet er nicht.
Das ist bewusst schmal gehalten. Ein Rollenmodell mit zwölf Stufen liest niemand, und am Ende bekommen alle die höchste.
Die Freigabe
Ein Beitrag geht durch fünf Zustände: Entwurf, fertig, in Prüfung, freigegeben, veröffentlicht.
Ein Redakteur kommt bis "fertig". Dort endet sein Weg - er kann seinen eigenen Beitrag nicht freigeben. Das ist der Punkt der ganzen Übung.
Inhaber und Admins führen ihn weiter. Sie geben frei oder schicken ihn zurück, mit einer Anmerkung, was anders werden soll.
Nach der Freigabe ist der Text gesperrt - ab da ändert ihn nur noch, wer freigeben darf. Sonst wäre die Freigabe eine Formalität: freigeben, dann umschreiben, dann veröffentlichen.
Was seit heute besser ist
Bisher war die Freigabe eine Einbahnstraße. Der Redakteur reichte ein und hörte nichts mehr - weder bei Freigabe noch bei Rückgabe. Wer wissen wollte, was aus seinem Beitrag geworden ist, musste nachsehen oder nachfragen.
Ab heute gibt es die Nachricht in beide Richtungen. Wird dein Beitrag freigegeben, erfährst du es. Kommt er zurück, erfährst du es auch - und der Änderungswunsch steht direkt am Beitrag, nicht in einer E-Mail, die man beim Überarbeiten nicht offen hat.
Wem das zu viel Post ist, schaltet es je Firma ab.
Die Firmenstimme
Eine Firma hat eine eigene Schreibweise, und sie ist nicht die Summe der privaten.
kontiqo führt deshalb zwei getrennte Stilprofile: dein privates und das der Firma. Die Firmenstimme lernt aus den Beiträgen des Teams, nicht aus deinen privaten - und umgekehrt fließt nichts aus der Firma in deine eigenen Texte.
Wird jemand aus der Firma entfernt, wandern seine Lerndaten aus dem Firmenkorpus zurück in seinen privaten. Er nimmt mit, was von ihm kam.
Was Business kostet
79,90 Euro brutto im Monat, zwei Plätze inklusive. Jeder weitere Platz 11,90 Euro brutto (Stand September 2026, aktuelle Preise auf kontiqo.io/pricing).
Je Platz gilt das volle Pro-Kontingent - nicht ein geteiltes Firmenkontingent, das nach zwei Wochen aufgebraucht ist, weil einer viel gearbeitet hat.
Wofür kontiqo nicht gebaut ist
Für Agenturen nicht. Ein Konto kann genau eine eigene Firma besitzen. Wer zehn Kunden betreut und zehn getrennte Markenwelten braucht, ist bei einem Werkzeug besser aufgehoben, das Mehrmarkenbetrieb kann.
Du kannst allerdings Mitglied in mehreren Firmen sein und zwischen ihnen umschalten, ohne dich neu anzumelden - das deckt den Fall ab, dass jemand für zwei Unternehmen schreibt.